Stand: 21. August 2026 · Fassung 2026-08c
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software Schichtly zwischen Schichtly by Sara Harst, Lange Straße 17, 71126 Gäufelden (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.
Schichtly richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern findet nicht statt.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
Wird zwischen den Parteien ein individueller Softwareüberlassungsvertrag geschlossen, gehen dessen Regelungen diesen AGB vor.
Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website ist kein bindendes Angebot. Stellt der Kunde über start.schichtly.com eine Anfrage, gibt er damit ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter dem Kunden eine Vertragsurkunde übersendet und der Kunde diese unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgt elektronisch über einen persönlichen, einmalig einlösbaren Link (einfache elektronische Signatur im Sinne des Art. 25 eIDAS-Verordnung). Beide Seiten erhalten die unterzeichnete Fassung mit Signaturprotokoll.
Bis zur Unterzeichnung entstehen dem Kunden keine Kosten.
Der Anbieter stellt dem Kunden die Software Schichtly als Software-as-a-Service über das Internet zur Verfügung. Der Umfang ergibt sich aus den im Vertrag genannten Modulen sowie der vereinbarten Zahl an Nutzerkonten und Standorten.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Bereitstellung, sichert aber keinen bestimmten Verfügbarkeitsgrad zu. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit angekündigt.
Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Änderungen, die den vertraglich vereinbarten Funktionsumfang nicht wesentlich einschränken, sind zulässig.
Der Anbieter kann eine kostenlose Testphase anbieten. Während dieser Zeit steht der vereinbarte Leistungsumfang vollständig zur Verfügung; es fallen weder laufende Kosten noch eine Einrichtungsgebühr an.
Nach Ablauf der Testphase geht der Vertrag in die kostenpflichtige Laufzeit über, sofern der Kunde nicht bis zum letzten Tag der Testphase in Textform widerspricht. Der Anbieter weist vor Ablauf mehrfach per E-Mail sowie dauerhaft in der Anwendung auf das Ende der Testphase, den dann fälligen Preis und den ersten Abrechnungszeitraum hin.
Widerspricht der Kunde rechtzeitig, entstehen ihm keine Kosten.
Es gelten die im Vertrag vereinbarten Preise. Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die laufende Vergütung wird je Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet. Eine etwaige einmalige Einrichtungsgebühr wird mit der ersten Rechnung fällig; bei einer Testphase entfällt sie.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen.
Der Kunde benennt eine administrative Ansprechperson und hält die hinterlegten Kontaktdaten aktuell.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Besteht der Verdacht eines Missbrauchs, informiert der Kunde den Anbieter unverzüglich.
Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er in die Anwendung einstellt, und stellt sicher, dass er zu deren Verarbeitung berechtigt ist. Das gilt insbesondere für personenbezogene Daten seiner Beschäftigten.
Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software im vereinbarten Umfang für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.
Eine Bearbeitung, Vervielfältigung oder Überlassung an Dritte ist nicht gestattet, soweit sie nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.
Alle vom Kunden eingestellten Daten bleiben dessen Eigentum. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen des gesondert geschlossenen Auftragsverarbeitungsvertrages nach Art. 28 DSGVO, der zusammen mit dem Hauptvertrag unterzeichnet wird.
Wie der Anbieter personenbezogene Daten der Besucher dieser Website verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.
Der Vertrag beginnt mit der Bereitstellung der Instanz. Eine etwaige Mindestlaufzeit ergibt sich aus dem Vertrag.
Nach Ablauf einer etwaigen Mindestlaufzeit kann der Vertrag zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden; während einer kostenlosen Testphase bis zu deren letztem Tag.
Die Kündigung bedarf der Textform. Sie kann auch über die Funktion „Vertrag beenden" in der Anwendung erklärt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Seiten unbenommen.
Nach dem Vertragsende bleibt der Zugang zur Anwendung noch 15 Tage bestehen, damit der Kunde seine Daten sichern kann. Danach wird der Zugang gesperrt; die Daten bleiben zunächst gespeichert.
Auf Wunsch stellt der Anbieter die Daten in einem gängigen Format bereit.
Drei Monate nach dem Vertragsende werden Instanz, Datenbank, Postfach und sämtliche Sicherungen vollständig gelöscht. Bis dahin werden die Daten ausschließlich zum Zweck der Rückgabe und einer möglichen Fortsetzung des Vertrages aufbewahrt.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, insbesondere für Rechnungsunterlagen, bleiben unberührt.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der für die Wiederherstellung aus ordnungsgemäß erstellten Sicherungen erforderlich ist.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte rechtliche Anforderungen oder an eine veränderte Leistung erforderlich ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt.
Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.