Ab dem zweiten Standort brauchen Sie getrennte Datenräume je Station, Rollen pro Standort und eine Auswertung über alle Stationen. Achten Sie besonders auf das Preismodell: Ob Nutzer und Funktionen je Station oder einmal berechnet werden, entscheidet bei Wachstum über die Kosten.
Das eigentliche Problem ist nicht die Menge, sondern die Trennung
Mit dem zweiten Standort verdoppelt sich nicht einfach die Arbeit. Es entstehen neue Fragen: Wer darf welche Zahlen sehen? Wie verhindert man, dass die Auswertung zweier Stationen durcheinandergerät? Wie planen Sie jemanden, der an beiden Standorten aushilft? Und wie behalten Sie den Überblick, ohne täglich zwei Systeme zu öffnen?
Lösungen, die pro Station eine eigene Installation vorsehen, beantworten diese Fragen nicht – sie verschieben das Problem nur. Sie brauchen getrennte Datenräume in einem Zugang.
Rollen je Standort statt global
In der Praxis ist eine Person selten überall gleich zuständig. Die Stationsleitung der Hauptstelle hilft samstags an der zweiten Station aus – dort aber ohne Zugriff auf Personaldaten. Ein Rollenmodell, das nur global funktioniert, zwingt Sie dann zu einer schlechten Wahl: entweder zu viele Rechte oder zwei getrennte Konten für dieselbe Person. Sinnvoll ist ein Modell, in dem jemand je Station eine eigene Rolle hat.
Der Standortwechsel im Alltag
Prüfen Sie, wie oft Sie sich anmelden müssen, um beide Standorte zu sehen. Ein Umschalter im Kopfbereich, nach dem alle Module im Kontext der gewählten Station arbeiten, ist der Unterschied zwischen einem Handgriff und einem täglichen Ärgernis. Für die Betriebsleitung kommt eine standortübergreifende Übersicht hinzu, die Kennzahlen nebeneinander zeigt, statt sie einzeln aufrufen zu müssen.
Historische Daten überleben lassen
Standorte kommen und gehen – ein Pachtvertrag endet, eine Station wird umgebaut. Achten Sie darauf, dass sich Stationen deaktivieren statt löschen lassen. Sonst verlieren Sie mit dem Standort auch die Arbeitszeitnachweise, Unterweisungsbestätigungen und HACCP-Dokumentation, die Sie über Jahre aufbewahren müssen.
Die Kostenfrage: je Station oder einmal?
Hier unterscheiden sich die Anbieter grundlegend, und die Auswirkung wird beim ersten Angebot selten sichtbar. Zwei Modelle sind üblich:
- Pauschal je Station: Jede Station kostet denselben Betrag, unabhängig von der Nutzerzahl. Bei einer einzelnen Station mit großem Team oft günstig – die Kosten steigen aber linear mit jedem Standort.
- Nutzer und Funktionen einmal, Station als kleiner Zuschlag: Die Grundkosten fallen einmal für den gesamten Betrieb an. Bei einer Einzelstation teurer, bei mehreren Standorten deutlich günstiger, weil der zweite und jeder weitere Standort kaum zusätzliche laufende Kosten verursacht.
Rechnen Sie beide Modelle mit Ihrer geplanten Standortzahl in drei Jahren durch, nicht mit der heutigen. Der Wechsel eines Systems mitten im Wachstum ist teurer als eine anfangs etwas höhere Monatsrate.
Wie Schichtly das löst
Jede Station ist ein eigener Datenraum; ein Standort-Umschalter im Dashboard wechselt den Kontext, ohne dass Sie sich neu anmelden. Nutzer können mehreren Stationen mit je eigener Rolle zugewiesen sein, und Stationen werden deaktiviert statt gelöscht, damit die Dokumentation erhalten bleibt.
Beim Preis gehört Schichtly zur zweiten Kategorie: Module und Nutzer werden einmal für den gesamten Betrieb berechnet, nicht je Station. Je weiterem Standort fallen einmalig 4,90 € an, ab fünf Standorten kommt ein Mengenrabatt auf die Grundgebühren hinzu, ab zwanzig erstellen wir ein individuelles Angebot. Rechnen Sie Ihren Fall im Preisrechner durch – oder sehen Sie sich vorab an, wie der Standortwechsel im Dashboard funktioniert.
Häufige Fragen
Was ändert sich ab dem zweiten Standort?
Sie brauchen getrennte Datenräume je Station, ein Rollenmodell, das pro Standort unterschiedliche Rechte erlaubt, einen schnellen Standortwechsel ohne erneute Anmeldung und eine standortübergreifende Auswertung.
Kann eine Person an mehreren Stationen arbeiten?
In Schichtly ja – mit einer eigenen Rolle je Station. Jemand kann an einem Standort Admin und an einem anderen Mitarbeiter sein, ohne ein zweites Konto zu benötigen.
Was passiert mit den Daten, wenn ein Standort schließt?
Stationen sollten sich deaktivieren statt löschen lassen. So bleiben Arbeitszeitnachweise, Unterweisungsbestätigungen und HACCP-Dokumentation erhalten – was wegen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen wichtig ist.
Wird Schichtly bei mehreren Standorten teurer?
Nur begrenzt. Module und Nutzer werden einmal für den gesamten Betrieb berechnet, nicht je Station; je weiterem Standort fallen einmalig 4,90 € an. Ab fünf Standorten gibt es zusätzlich einen Mengenrabatt auf die Grundgebühren.
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