MHD digital führen — scannen, prüfen, sauber abschreiben

Ware scannen, Ablaufdatum je Lieferung festhalten und rechtzeitig sehen, was zu prüfen ist. Mit Warenwert und direktem Weg in die Abschreibeliste.

🗓️ Modul Mindesthaltbarkeit · 12 € pro Monat

Abgelaufene Ware im Regal ist teuer und im Zweifel ein Problem mit der Lebensmittelüberwachung. Der Zettel am Backshop-Regal hilft nur dem, der ihn geschrieben hat. In Schichtly wird beim Wareneingang gescannt, das Ablaufdatum festgehalten — und die App sagt rechtzeitig, wo nachzusehen ist.

So funktioniert es

  1. Scannen: Barcode über Handscanner, Kamera oder Tastatur. Beim ersten Mal fragt Schichtly „Ist das dein Produkt?" — der Name lässt sich überschreiben und wandert ins Sortiment. Jeder weitere Scan überspringt die Frage.
  2. Lieferung festhalten: Ablaufdatum und Menge eintragen, optional eine Notiz wie „Regal 3". Das dauert Sekunden und darf jede Schicht.
  3. Rechtzeitig prüfen: Die Übersicht trennt abgelaufen, läuft demnächst ab und noch lange haltbar — jeweils mit dem Warenwert dahinter.

Warum nichts automatisch abgeschrieben wird

Es wäre einfach, abgelaufene Chargen automatisch in die Abschreibeliste zu buchen. Es wäre auch falsch: Schichtly ist keine Warenwirtschaft und weiß nicht, ob die Ware noch im Regal liegt oder längst verkauft wurde. Eine Abschreibeliste voller verkaufter Ware ist schlimmer als keine — sie macht jede Auswertung wertlos.

Deshalb sagt die Liste nur, wo nachzusehen ist. Vor Ort entscheidet ein Mensch: war schon verkauft (die Charge wird geschlossen, nichts wird gebucht) oder abschreiben (mit der Menge, die tatsächlich noch da war — vorbelegt und änderbar).

Der Anschluss an die Abschreibeliste

Was abgeschrieben wird, landet im selben Modul, in dem auch die täglichen Backshop-Abschriften stehen. Die Monatsauswertung zeigt damit, was Ablauf im Betrieb wirklich kostet — und nicht nur, dass er passiert. Genau diese Verbindung ist der Unterschied zu einer reinen MHD-Liste.

Für Admins

Artikel ins Sortiment übernehmen darf, wer das Recht „Stammdaten pflegen" hat — so bleibt das Sortiment sauber. Ablaufdaten erfassen darf jede angemeldete Schicht, sonst bleibt abends Ware unerfasst. Die Vorwarnzeit steht in den Einstellungen, voreingestellt sind sieben Tage.

Preis: Das Modul Mindesthaltbarkeit kostet 12 € pro Monat – einzeln buchbar, unabhängig von der Standort-Anzahl, monatlich kündbar. Alle Module lassen sich im Preisrechner kombinieren.

Häufige Fragen zum Modul

Wird abgelaufene Ware automatisch abgeschrieben?

Nein — und das ist Absicht. Schichtly ist keine Warenwirtschaft und weiß nicht, ob eine Charge noch im Regal liegt oder längst verkauft ist. Die Liste sagt, wo jemand nachsehen muss. Vor Ort wird entschieden: war schon verkauft (nichts passiert) oder abschreiben (mit der Menge, die tatsächlich da war). So bleibt die Abschreibeliste ehrlich.

Wie kommt der Artikel ins System?

Beim ersten Scan fragt Schichtly „Ist das dein Produkt?" und schlägt einen Namen vor, den man überschreiben kann. Danach ist der Artikel im Sortiment und jeder weitere Scan springt direkt zur Eingabe von Datum und Menge. Neue Artikel anlegen darf, wer Stammdaten pflegen darf; Ablaufdaten erfassen darf jede Schicht.

Brauche ich einen speziellen Scanner?

Nein. Die Kamera genügt — auf Android ebenso wie auf iPhone und iPad. Ein handelsüblicher Handscanner funktioniert daneben weiterhin: Er tippt den Barcode einfach ins Feld. Und von Hand eingeben geht immer.

Sehe ich, was der Ablauf kostet?

Ja. Weil der Preis am Artikel hinterlegt ist, zeigt die Übersicht den Warenwert dessen, was abläuft — und die abgeschriebene Menge landet in der Abschreibeliste, deren Monatsauswertung damit zeigt, was Ablauf tatsächlich kostet.

Wie früh werde ich gewarnt?

Standardmäßig sieben Tage vor dem Ablaufdatum; die Frist lässt sich in den Einstellungen ändern. Die Übersicht trennt sauber zwischen bereits abgelaufen, läuft demnächst ab und noch lange haltbar.

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